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Gisela Nyfeler
Regisseurin – Dramaturgin

NICHTS - was im Leben wichtig ist, Janne Teller
Regie
Eine Produktion des Jungen Theater Sempach JUTHE
Ausgezeichnet mit einem Goldenen Vogel beim Internationalen
PAPAGENO-AWARD Jugendtheaterpreis 2014 in der Kategorie Beste Produktion

« Die Inszenierung fesselt und regt zum Nachdenken an. (...) Das fünfköpfige Ensemble im Alter zwischen 17 und 19 Jahren versteht es, die dramatischen Ereignisse ebenso spannend wie überaus emotional zu inszenieren.»

Yvonne Imbach, 13. Mai 2013, Luzerner Zeitung

«' Nichts' ist ein sehr intensives Stück, das aber nicht minder genial und originell vom Jugendtheater umgesetzt wurde.»

Nora Rickli, 16. Mai 2013, Sempacher Woche

 

 

Plakat digital

 

Regie: Gisela Nyfeler
Regieassistenz: Daniela Huber
Kostüme: Sara Schürmann
Licht: Cyrill Bühlmann
Grafik: Erich Brechbühl (Mixer)
Spiel: Lena Birrer, Nicolas Erni, Leandra Graf, Lena Galliker, Raphael Hägeli

Zehntenscheune Sempach, Mai 2013

 

8

 1

Bankli

11

Ohnmacht

9

10

15

Kampf

Fotos: Marco Sieber

 

Synopsis:
Der Schüler Pierre Anthon steht in der Schule eines Tages von seinem Platz auf und verkündet, dass nichts irgendetwas bedeute. Es lohne sich daher nicht, irgendetwas zu tun. Von nun an findet man Pierre Anthon in einem Pflaumenbaum sitzend. Von dort herab verunsichert er seine Mitschüler mit nihilistischen Äußerungen. „In demselben Moment, in dem ihr geboren werdet, fangt ihr an zu sterben."

Pierre Anthons Mitschüler beschließen, in einer alten Scheune heimlich einen „Berg der Bedeutung" zusammenzutragen, um zu beweisen, dass „Bedeutung" existiert. Anfangs besteht der Berg aus willkürlichen Beiträgen, aber bald beginnen sie, reihum Dinge von hoher persönlicher Bedeutung zu opfern, wobei jeweils der/die Opfernde festlegen darf, wer als nächstes dran ist – und womit. Da auch schmerzhafte Opfer nicht verweigert werden, setzt eine Eigendynamik ein: Müssen erst nur ersetzbare Dinge wie die Lieblingssandalen geopfert werden, so eskaliert die Sache mehr und mehr, ohne Rücksicht auf die Folgen. Je schmerzhafter das Opfer, desto mehr Bedeutung hat es schließlich.
Oder nicht?

Bühnenfassung von Andreas Erdmann
nach der deutschen Übersetzung von Sigrid C. Engeler

 

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