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Gisela Nyfeler
Regisseurin – Dramaturgin

DIE NASE, Gisela Nyfeler frei nach Nikolaj Gogol

Text & Dramaturgie
Ein Live-Hörspiel des Sofa Theaters

 

Als Kowalew morgens in den Spiegel blickt, stellt er mit Verwunderung fest, dass seine Nase verschwunden ist. Sofort macht er sich auf die Suche nach seinem besten Stück. Hören Sie, mit welchen Widrigkeiten Kowalew dabei zu kämpfen hat. Das Sofa Theater erzählt Gisela Nyfelers Version von Nikolaj Gogol's Erzählung "Die Nase" in Form eines Live-Hörspiels auf der Bühne. Lauschen Sie der Geschichte über Kopfhörer und beobachten Sie gleichzeitig, wie die passende Klangwelt dazu auf der Bühne entsteht – alles live und ohne digitale Nachbearbeitung.


«Gisela Nyfeler hatte mit ihrer Textbearbeitung den richtigen Riecher. Sie liefert damit eine gelungene und pointierte Vorlage für eine Hörspielfassung.»


Katharina Wolf, kulturteil.ch,  16.4.2012
Die ganze Kritik auf www.kulturteil.ch




«Kurzweilig, interessant und vergnüglich war das und zwar für Auge und Ohr und da am Schluss alle wieder im Vollbesitz ihrer Nasen waren, nahm die Geschichte denn auch ein glückliches Ende.»

Gisela Feuz, kulturstattbern, 7.5.2012
Die ganze Kritik hier lesen


Spiel: Tabea Bregger, Franziska Fleischli, Maurus Frey, Simone Hilber, Christian Spiller
Technik:
Philippe Eberli
Produktionsleitung:
Gabriela Kurer
Gestaltung:
Rahel Schmidiger
Text:
Gisela Nyfeler

Sonohr Hörfestival, Bern (hors concours)
ONO, Bern
Jazzkantine, Luzern
Philosophicum, Basel
KuBaA, Zürich
April-Mai 2012

 

 

gruppe2

chregi360

franzi360

maurus360

gruppe1



horspiel die nase
horspiel die nase hinten

 

 

 

Synopsis
Ein Petersburger Barbier findet morgens die Nase seines Kunden Kovalev in seinem Frühstücksbrot. Kovalev will zur selben Zeit bei sich zu Hause im Spiegel überprüfen, ob die Pustel auf seiner Nase gewachsen ist, «aber zu seiner grössten Verwunderung sah er statt seiner Nase eine völlig glatte Stelle!».Der eine hat eine Nase zu viel, der andere eine zu wenig. Der Barbier entsorgt die Nase so unauffällig wie möglich im Fluss, während Kovalev sich verzweifelt darum bemüht, sein bestes Stück wieder zu finden. Er will eine Suchannonce in der Zeitung aufgeben, was ihm aber verwehrt wird, weil man sich auf der Redaktion nicht zuständig fühlt.Inzwischen hat die Nase einen unglaublichen sozialen Aufstieg erlebt und zieht durch die Stadt. Beim ersehnten Wiedersehen mit seiner Nase fällt es Kovalev plötzlich schwer, die passenden Worte zu finden um sie zur Rückkehr zu bewegen. Die Nase entgleitet ihm erneut. Die Suche nach ihr und der damit verbundene Kampf gegen die russische Bürokratie gehen weiter.Erzählt wird Gogols Geschichte von einem Erzähler, der mit einer eigenartigen Inkompetenz brilliert: Er kann Wesentliches nicht von Unwesentlichem unterscheiden, verliert sich in unnötigen Details und wirkt so auf den Zuhörer ungenau und unpräzise. An den entscheidenden Stellen der Geschichte verlieren sich die Fäden, wie der Erzähler selber sagt, «im Nebel». Er sucht nach einer Erklärung für die phantastischen Ereignisse, findet diese aber nicht. 

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